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* Nada es más triste que la muerte de un sueño- Nichts ist trauriger als der Tod eines Traumes*
Eines vorab: Es ist unheimlich schwer eine Art Nachruf auf einen lieben Menschen zu schreiben bei dem man immer noch das Gefühl hat, dass er noch am Leben ist. Ich hoffe dieses Gefühl hält noch ewig an, auch wenn es unendlich schmerzt und teilweise lähmt. Was mir ansonsten sonst durch den Kopf geht könnt ihr auch bei den Briefen nachlesen... Marc wurde nach einer nicht einfachen Schwangerschaft am 21.11.2001 in Darmstadt geboren. Der Punkt auf den ich eigentlich nicht eingehen will ist seine Krankheit: Er litt an einer Ösophagusatresie (Speiseröhrenfehlbildung), wurde am 1. Tag operiert, 2 Monate Intensivstation, 2 Monate Innere, dann endlich Zuhause, immer wieder unterbrochen von Vollnarkosen unter denen die Speiseröhre geweitet werden musste. Insgesamt waren das ca. 40 weitere OPs, die er alle mehr oder weniger gut überstand. Der Abschluss sollte eine letzte OP sein bei der noch einmal operativ die Speiseröhre "gerichtet" werden sollte, da wir mit den Weitungen auf der Stelle traten. Dabei passierte das für uns Unvorstellbare: Eine Ader in unmittelbarer Nähe der Hauptschlagader riss, die Blutung konnte nicht mehr gestoppt werden. Ärzte waren ratlos, unsere heile Welt zerstört... Das war`s was ich zu Marcs Krankheit sagen wollte, denn der Mensch dahinter ist viel wichtiger: Aber da es mir momentan zu schwer fällt Geschehnisse aufzulisten möchte ich einfach hier eine kleine Sammlung an Bildern mit Marci aufbauen und vielleicht das ein oder andere dazu schreiben. Bis dahin - Olav Donnerstag, 13. Februar 2003 |